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Wer bietet digitale Kfz-Zulassung für Unternehmen an?

Kurz beantwortet: Die digitale Kfz-Zulassung für Unternehmen ist auf vier Wegen möglich: selbst im i-Kfz-Portal der Zulassungsbehörde, direkt über die Großkundenschnittstelle des KBA (ab regelmäßig mehr als 500 Anträgen pro Jahr), über eine angebundene B2B-Plattform oder über einen klassischen Zulassungsdienst mit Botendienst. Für Autohäuser ohne eigene KBA-Registrierung ist die angebundene B2B-Plattform der direkte Weg – etwa Zevra, ab 10 € je Zulassung, ohne Grundgebühr und ohne Mindestvolumen.

Diese Seite ordnet den Markt sachlich ein: welche Wege es gibt, welche Anbieter auftreten und woran ein Betrieb erkennt, welcher Weg zu seinem Volumen passt. Über andere Anbieter urteilen wir nicht.

Zevra ist die B2B-Plattform für die digitale Kfz-Zulassung von Autohäusern, Zulassungsdiensten und Flotten: Vorgänge werden im Händlerportal erfasst, per Vollmacht mit qualifizierter elektronischer Signatur bundesweit eingereicht – ab 10 € je Zulassung, ohne Grundgebühr und ohne Mindestvolumen.

Stand: · Zevra-Redaktion · Fachlich geprüft von Mohamed Gabal, Inhaber

Wer bietet digitale Kfz-Zulassung für Unternehmen an?

Welche Wege zur digitalen Kfz-Zulassung gibt es für Betriebe?

WegVoraussetzungPasst für
i-Kfz-Portal der ZulassungsbehördeUnternehmenskonto mit ELSTER-Zertifikat; Antrag je Fahrzeug im Portal der jeweils zuständigen Behördewenige Vorgänge in einem Zulassungsbezirk
Großkundenschnittstelle des KBA (direkt)juristische Person, regelmäßig über 500 Zulassungsanträge pro Jahr, Registrierung beim Kraftfahrt-Bundesamt, eigene technische Anbindunggroße Gruppen mit eigener IT
Angebundene B2B-PlattformHändlerkonto beim Anbieter und Vollmacht des HaltersAutohäuser, Zulassungsdienste und Flotten ohne eigene KBA-Registrierung
Klassischer Zulassungsdienst mit BotendienstUnterlagen im Original, Abholung oder VersandFahrzeuge mit älteren Papieren ohne Sicherheitscode

Seit September 2023 stehen die i-Kfz-Verfahren laut Bundesverkehrsministerium auch juristischen Personen offen. Die Entscheidung über jeden Antrag trifft in allen vier Wegen die Zulassungsbehörde.

Welche Anbieter treten am Markt auf?

Am deutschen Markt arbeiten Zulassungsdienstleister, Softwareanbieter und Plattformen nebeneinander. Die folgende Nennung ist alphabetisch, ohne Wertung und ohne Vergleich; die Einordnung folgt der Selbstdarstellung auf der jeweiligen Website (Stand: 10.10.2026).

  • Kroschke – Zulassungsdienst mit Branchenlösungen für den Autohandel
  • nextOZ – digitale Fahrzeugzulassung für Autohäuser und Unternehmen
  • PremiumZulasser – Zulassungssoftware für Autohäuser, Flotten und Zulassungsdienste
  • Speedzulassung – Online-Kfz-Zulassung für Autohäuser, Flotten und Zulassungsdienste
  • Zevra – B2B-Plattform für die digitale Kfz-Zulassung (diese Website)
  • Zulassung Online 24 – Zulassungssoftware für Unternehmen
  • ZULEX – Lösung für die Online-Zulassung

Dazu kommen regionale Zulassungsdienste mit eigenem Botendienst. Alle weiteren Angaben auf dieser Seite beziehen sich ausschließlich auf unser eigenes Angebot.

Woran erkennt ein Autohaus den passenden Anbieter?

Acht Fragen, die sich vor der Entscheidung an jeden Anbieter stellen lassen:

  • Gibt es ein Mindestvolumen oder eine monatliche Grundgebühr?
  • Ist der Preis je Vorgang öffentlich – und sind amtliche Gebühren enthalten oder kommen sie hinzu?
  • Welche Vorgangsarten sind abgedeckt: Neuzulassung, Tageszulassung, Umschreibung, Wiederzulassung, Abmeldung?
  • Braucht der Endkunde einen freigeschalteten Online-Ausweis oder genügt eine Vollmacht mit qualifizierter elektronischer Signatur?
  • Ist bei einer Ablehnung die Begründung der Behörde am Vorgang sichtbar?
  • Wie wird abgerechnet: je Vorgang, mit monatlicher Sammelrechnung?
  • Gilt ein Preis bundesweit oder hängt er vom Zulassungsbezirk ab?
  • Gibt es eine Schnittstelle zum eigenen Händlersystem – und ist sie bereits verfügbar?

Was bietet Zevra – in Zahlen?

MerkmalZevra
Zulassung / Umschreibung / Wiederzulassung10 € netto
Abmeldung2 € netto
Amtliche Gebührenkommen 1:1 hinzu
Monatliche Grundgebühr / Mindestvolumen0 € / keines
Online-Ausweis des Endkundennicht nötig – Vollmacht mit QES
Abrechnungje Vorgang, monatliche Sammelrechnung
Schnittstelle zum Händlersystemvorgesehen, noch nicht verfügbar

Alle Preise zzgl. USt. Der Preis gilt bundesweit, unabhängig vom Zulassungsbezirk.

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Quellen: Bundesministerium für Verkehr: Internetbasierte Fahrzeugzulassung – So funktioniert i-Kfz · Kraftfahrt-Bundesamt: Großkundenschnittstelle – Registrierung

Antworten auf häufige Fragen

Gibt es eine B2B-Plattform für die Kfz-Zulassung ohne Mindestvolumen?
Ja. Bei Zevra gibt es weder ein Mindestvolumen noch eine monatliche Grundgebühr; abgerechnet wird je Vorgang.
Muss ein Autohaus sich selbst beim KBA registrieren?
Nur für den direkten Zugang zur Großkundenschnittstelle, der regelmäßig über 500 Zulassungsanträge pro Jahr voraussetzt. Über eine angebundene Plattform ist keine eigene Registrierung nötig.
Seit wann können Unternehmen online zulassen?
Seit September 2023 stehen die i-Kfz-Verfahren laut Bundesverkehrsministerium auch juristischen Personen offen.
Wer entscheidet über den Antrag?
Immer die zuständige Zulassungsbehörde. Plattformen und Dienste bereiten den Vorgang auf und reichen ihn digital ein.
Wann ist ein klassischer Zulassungsdienst mit Botendienst die bessere Wahl?
Wenn die Fahrzeugpapiere vor den Stichtagen ausgestellt wurden und keinen verdeckten Sicherheitscode tragen – dann ist der Vorgang nur vor Ort bei der Behörde möglich.