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Umweltplakette (Feinstaubplakette): Was Händler bei der Zulassung beachten

Kurz beantwortet: Die Umweltplakette, auch Feinstaubplakette genannt, kennzeichnet Fahrzeuge der Schadstoffgruppen 2 bis 4: rot, gelb oder grün. Sie hat 80 mm Durchmesser, trägt das Kennzeichen des Fahrzeugs und klebt innen an der Windschutzscheibe. Ausgegeben wird sie von Zulassungsbehörden und anerkannten Stellen für Abgasuntersuchungen. Bei Zevra kostet die Zulassung ab 10 € je Vorgang; die Plakette gehört nicht dazu.

Wer ein Fahrzeug übergibt, wird nach der Plakette gefragt. Alle Angaben stammen aus der 35. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (35. BImSchV).

Zevra ist die B2B-Plattform für die digitale Kfz-Zulassung von Autohäusern, Zulassungsdiensten und Flotten: Vorgänge werden im Händlerportal erfasst, per Vollmacht mit qualifizierter elektronischer Signatur bundesweit eingereicht – ab 10 € je Zulassung, ohne Grundgebühr und ohne Mindestvolumen.

Stand: · Zevra-Redaktion · Fachlich geprüft von Mohamed Gabal, Inhaber

Umweltplakette (Feinstaubplakette): Was Händler bei der Zulassung beachten

Welche Plakette gehört zu welcher Schadstoffgruppe?

SchadstoffgruppePlakette
1keine Plakette
2rot
3gelb
4grün

Die Verordnung gilt für Kraftfahrzeuge der Klassen M und N, also für Fahrzeuge zur Personen- und zur Güterbeförderung.

Was bewirkt die Umweltplakette?

Ein Fahrzeug mit Plakette ist von einem Verkehrsverbot nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz befreit, soweit das zugehörige Verkehrszeichen dies vorsieht. Welche Farbe einfahren darf, bestimmt also das Schild an der Umweltzone.

Wer gibt die Plakette aus?

  • die Zulassungsbehörden
  • die nach Landesrecht sonst zuständigen Stellen
  • die für Abgasuntersuchungen anerkannten Stellen

Die Ausgabestelle trägt das Kennzeichen des Fahrzeugs mit lichtechtem Stift in das Schriftfeld ein.

Wie wird die Schadstoffgruppe nachgewiesen?

Bei im Inland zugelassenen Fahrzeugen durch die emissionsbezogene Schlüsselnummer in der Zulassungsbescheinigung Teil I. Das Bundesverkehrsministerium gibt die Zuordnung der Schlüsselnummern zu den Schadstoffgruppen im Verkehrsblatt bekannt.

Warum braucht ein Fahrzeug nach dem Kennzeichenwechsel eine neue Plakette?

Die Plakette trägt das Kennzeichen des Fahrzeugs. Erhält das Fahrzeug bei der Umschreibung ein neues Kennzeichen, passt die alte Plakette nicht mehr dazu.

Wiederverwenden lässt sie sich nicht: Sie muss so beschaffen sein, dass sie sich beim Ablösen von der Windschutzscheibe selbst zerstört.

Was bedeutet das für das Autohaus?

Die Plakette ist kein Teil des digitalen Zulassungsvorgangs. Zevra gibt keine Plaketten aus; Sie erhalten sie bei einer der genannten Ausgabestellen, sobald das Kennzeichen feststeht.

Die Zulassung kostet ab 10 €, die Abmeldung ab 2 € je Vorgang, netto und zuzüglich amtlicher Gebühren.

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Quellen: 35. BImSchV § 2 – Zuordnung von Kraftfahrzeugen zu Schadstoffgruppen · 35. BImSchV § 3 – Kennzeichnung · 35. BImSchV § 4 – Ausgabe der Plaketten · 35. BImSchV § 5 – Nachweis der Schadstoffgruppe

Antworten auf häufige Fragen

Ist Feinstaubplakette dasselbe wie Umweltplakette?
Ja. Gemeint ist die Plakette nach der 35. BImSchV, die die Schadstoffgruppe eines Fahrzeugs kennzeichnet.
Wo wird die Umweltplakette angebracht?
Deutlich sichtbar auf der Innenseite der Windschutzscheibe.
Wie groß ist die Plakette?
Sie hat einen Durchmesser von 80 mm.
Gibt Zevra die Umweltplakette aus?
Nein. Ausgabestellen sind Zulassungsbehörden, nach Landesrecht zuständige Stellen und anerkannte Stellen für Abgasuntersuchungen.